Sie interessieren sich für Bienen und überlegen, selbst mit der Imkerei zu beginnen? Dann bietet Ihnen das „Imkern auf Probe“ des Imkervereins Regensburg 1952 e. V. die ideale Gelegenheit, die Bienenhaltung fachkundig begleitet und ohne unüberlegten Einstieg kennenzulernen.
Ihr Einstieg in die faszinierende Welt der Bienen
Sie interessieren sich für Bienen und überlegen, selbst mit der Imkerei zu beginnen? Dann bietet Ihnen das „Imkern auf Probe“ des Imkervereins Regensburg 1952 e. V. die ideale Gelegenheit, die Bienenhaltung fachkundig begleitet und ohne unüberlegten Einstieg kennenzulernen.
Denn Imkern bedeutet weit mehr, als gelegentlich Honig zu ernten. Ein Bienenvolk ist ein faszinierender Organismus, der sich im Rhythmus der Jahreszeiten entwickelt. Wer Bienen hält, übernimmt Verantwortung und benötigt Wissen, Aufmerksamkeit und praktische Erfahrung. Genau hier setzt unser neues Ausbildungskonzept an: Sie lernen nicht nur aus Büchern oder Vorträgen, sondern arbeiten von Anfang an direkt am Bienenvolk.
Unverbindlich informieren und Fragen stellen
Den Auftakt bildet eine Informationsveranstaltung "Einführung in die Imkerei". Dort erhalten sie unter anderem Informationen über:
- die erforderliche Grundausstattung,
- die Kosten für den Anfänger und Notwendigkeit
Wann?
Samstag den 13. März 2027.
Unsere Bienenfachwarte, Bienensachverständige und erfahrenen Vereinsmitglieder stehen Ihnen Rede und Antwort.
Sie informieren über den Zeitaufwand, die Verantwortung gegenüber den Tieren, die benötigte Ausrüstung und die wichtigsten Voraussetzungen für den Einstieg. So können Sie in Ruhe entscheiden, ob die Imkerei zu Ihnen und Ihrem Alltag passt.
Eine gute theoretische Grundlage
Bevor es an die Bienenvölker geht, findet am Samstag den 24. April 2027, ein ausführlicher Schulungsvormittag, zu den Themen Frühjahrsarbeiten, Schwarmfang, Honigernte, und Varroabekämpfung statt. Hier vermitteln wir die wichtigsten Grundlagen für einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Honigbienen.
Sie erfahren unter anderem, wie ein Bienenvolk aufgebaut ist, welche Aufgaben Königin, Arbeiterinnen und Drohnen übernehmen und wie sich das Volk im Laufe des Bienenjahres entwickelt. Weitere Themen sind die notwendige Ausstattung, das richtige Verhalten am Bienenstand sowie die Grundlagen der Völkerführung und Bienengesundheit.
Lernen an einem Volk – regelmäßig und mit Verantwortung
Ab Freitag den 30. April 2027, beginnt die praktische Ausbildung am Lehrbienenstand des Imkervereins in der Pfälzer Siedlung. Bis Ende August treffen sich die Teilnehmenden jeden Freitag ab 14 bis etwa 16 Uhr. Ab Ende August erfolgt die Betreuung am Bienenvolk je nach Bedarf
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer übernimmt die Verantwortung für ein Schulungsvolk und begleitet dessen Entwicklung. Die regelmäßige Arbeit am selben Bienenvolk ist ein wesentlicher Bestandteil des Ausbildungskonzepts: Nur so lassen sich Veränderungen richtig beurteilen, Zusammenhänge verstehen und Sicherheit bei den imkerlichen Handgriffen gewinnen.
Unter Anleitung erfahrener Imkerinnen und Imker lernen die Teilnehmenden alle wesentlichen Arbeiten kennen, die im Laufe eines Bienenjahres anfallen. Dazu gehören die Frühjahrsarbeiten und die Auswinterung der Bienenvölker ebenso wie das Vorbereiten der Rähmchen, das Einlöten der Mittelwände und die Freigabe des Honigraums. Bei den regelmäßigen Kontrollen beurteilen sie Brut, Futtervorräte und Volksstärke, erweitern den Bienenraum und erkennen erste Anzeichen von Schwarmstimmung. Sie lernen geeignete Maßnahmen zur Schwarmvorbeugung kennen und sammeln praktische Erfahrungen bei der Bildung von Ablegern und Kunstschwärmen. Weitere wichtige Ausbildungsinhalte sind die Gewinnung und Verarbeitung des Honigs, die Sommerpflege von Ablegern und Wirtschaftsvölkern sowie die Varroabehandlung und die fachgerechte Einwinterung. Auch Reinigungsarbeiten in der Imkerei und eine konsequente Wabenhygiene werden behandelt, denn sie sind wichtige Voraussetzungen für gesunde und leistungsfähige Bienenvölker. Aus dem betreuten Bienenvolk bildet jede Teilnehmerin beziehungsweise jeder Teilnehmer einen eigenen Ableger, der während des Sommers versorgt wird und im nächsten Frühjahr mit zu sich nachhause mitgenommen werden kann.
Verbindliche Teilnahme und gegenseitige Unterstützung
Bienen müssen zuverlässig und zum richtigen Zeitpunkt betreut werden. Deshalb ist die regelmäßige Teilnahme an den Praxisterminen verbindlich. Wer an einem Freitag verhindert ist, organisiert nach vorheriger Absprache eine Vertretung, die die notwendigen Arbeiten am Volk übernimmt. Dies kann beispielsweise ein anderer Teilnehmer oder eine andere Teilnehmerin aus der Gruppe sein.
Das fördert nicht nur den Teamgeist, sondern vermittelt zugleich einen wichtigen Grundsatz der Imkerei: Wer Bienen hält, übernimmt Verantwortung für lebende Tiere. Gleichzeitig zeigt die gegenseitige Unterstützung, dass sich die Imkerei gut mit Beruf, Familie und Urlaub vereinbaren lässt, wenn Absprachen verlässlich getroffen werden. Schließlich richten sich die Bienen nicht nach unserem Terminkalender – aber gemeinsam findet sich eine gute Lösung.
Ein Höhepunkt: die erste Honigernte
Ein besonderes Erlebnis im Kursjahr ist die gemeinsame Honigernte. Am Freitag den 4. Juni 2027, werden die Bienenvölker vorbereitet. Am Samstag den 5. Juni 2027, erfolgt die Ernte.
Die Teilnehmenden erleben den gesamten Weg des Honigs: von der Entnahme der reifen Honigwaben über das Entdeckeln bis zum Schleudern. Wenn der erste Honig aus der Schleuder fließt, wird unmittelbar sichtbar und schmeckbar, was die Bienen geleistet haben.
Das zweite Imkerjahr – Wissen vertiefen und Erfahrungen sammeln
Nach dem ersten Kursjahr können Sie Ihren selbst gebildeten Ableger mit nach Hause nehmen und damit den Grundstein für Ihre eigene Imkerei legen. Ihr Wissen vertiefen Sie auch im zweiten Jahr weiter bei Schulungen und Praxisterminen.
Mit den bereits gewonnenen Erfahrungen arbeiten Sie zunehmend selbstständig an Ihrem eigenen Bienenvolk. Gleichzeitig stehen Ihnen unsere Schulungsleiter sowie erfahrene Imkerinnen und Imker weiterhin beratend zur Seite. Sie unterstützen bei Fragen, helfen bei der Beurteilung der Völker und begleiten Sie bei neuen oder anspruchsvolleren Arbeitsschritten.
So können Sie Ihre Kenntnisse im eigenen Tempo erweitern, Erfahrungen mit anderen Jungimkerinnen und Jungimkern austauschen und mehr Sicherheit in der selbstständigen Völkerführung gewinnen.
Nach erfolgreichem Abschluss des zweiten Imkerjahres erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat des Imkervereins Regensburg 1952 e. V., das die Teilnahme am zweijährigen Programm „Imkern auf Probe“ bestätigt.
Interesse geweckt?
Nutzen Sie die Informationsveranstaltung -Einführung in die Imkerei- am Samstag den 13. März 2027 , um das Angebot und unser Betreuungsteam kennenzulernen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, wichtig sind Interesse an den Bienen, die Bereitschaft zum regelmäßigen Lernen und ein verantwortungsvoller Umgang mit den Tieren.
Einführung in die Imkerei - Grundausstattung, Kosten für den Anfänger und Notwendigkeit
Wann: Samstag, 13.März 2027, 9 bis 12 Uhr
Wo: Schulungsraum des Gartenamtes, 93049 Regensburg, Weinweg 8
Theorie und Praxis:
Lehrbienenstand des Imkervereins Regensburg 1952 e. V.
Bei der Rinnen 13, 93059 Regensburg
Pfälzer Siedlung
Information und Anmeldung:
imkerverein-regensburg@gmx.de
Andreas Fuchs, 1. Vorsitzender Imkerverein Regensburg 1952 e.V.