Anfängerkurs am 30. April 2011: Frühjahrsarbeiten

Wir starteten den Tag mit einem theoretischen Teil.

 

Thomas Weber stellte vor, wie ein Imker seine Bienenvölker in den Monaten März und April aus dem Winter in den Frühling begleitet. Es gilt noch ausreichend Futterreserven in den Völkern zu wissen, um ein Verhungern der Bienen oder eine verringerte Bruttätigkeit zu verhindern. In dieser Zeit beginnen die Völker stark zu wachsen und Honig einzulagern. Der Imker muss ihnen entsprechend Raum für ihre Brut und die Einlagerung des Nektars geben. Schließlich wurden Möglichkeiten zum Ausgleich der Volksstärken gezeigt. Hierbei wird schwachen Völkern mit der Hilfe von starken „auf die Beine geholfen“. Gleichzeitig wird das starke Volk schwarmvorbeugend geschröpft.

 

Nach diesem gemeinsamen Unterricht teilte sich der Kurs in drei Gruppen. Nacheinander besuchte jede Gruppe eine der drei vorbereiteten Stationen:

 

Gerd Vogl stellte die vorbereitenden Arbeiten vor. Die Mittelwände mussten zuerst in die Rähmchen gelötet werden. Gemeinsam wurde schließlich eine Zarge für die Erweiterung des Bienenvolkes zusammengestellt.

 

An der zweiten Station wurde ein Bienenvolk kontrolliert.
Herbert Gansbühler zeigte zunächst, wie man an ein Bienenvolk öffnet und die einzelnen Rahmen nach und nach aus dem Volk entnimmt. Bei der Kontrolle wurden Honigwaben, Pollenvorräte, Brut in unterschiedlichen Stadien, Drohnenbrut und auch schon einige Weiselzellen gefunden.

Schließlich wurden die drei Völker um jeweils eine Honigzarge erweitert.

 

Rudolf Fischer setzte sich mit der dritten Gruppe zusammen, um gemeinsam Fragen und Themen rund um die Imkerei zu erörtern.